CHF 0.0
120 Monate

Monatliche Rate

von 4,4%

bis 9,95%

Kreditrechner Schweiz: Wissenswertes zur Berechnung von Krediten, Kleinkrediten, Zinsen und monatlichen Raten

Bevor Sie einen unserer Kreditrechner starten: Auf dieser Seite haben wir für Sie Wissenswertes zur Berechnung von Krediten, Kleinkrediten sowie Zinsen zusammengestellt. Ebenfalls finden Sie Informationen, wie Banken Zinssätze sowie die monatlichen Raten für Ihren Kredit berechnen. Auch zeigen wir Ihnen, welche Kriterien die Banken bei der Berechnung eines Kredits anwenden.

Online-Kreditrechner

In dieser Übersicht finden Sie alle unsere kostenlosen Online-Kreditrechner – ob zur Berechnung eines Kredits, zur Berechnung Ihres Kreditrahmens oder zur Berechnung einer Kreditablösung.

 

Wie wird der Zinssatz bei Krediten berechnet?

Der Zinssatz bei Krediten ist die Höhe von Kreditzinsen in Prozent. Ein Beispiel: Sie möchten einen Autokredit in Höhe von 30’000 Franken aufnehmen. Die Bank gewährt Ihnen diesen Autokredit zu einem Zinssatz von 4,7 Prozent. Diese 4,7 Prozent entsprechen dem Jahreszins, den Sie der Bank für das geliehene Geld bezahlen. Dabei bezahlen Sie jeden Monat neben dem Zins auch eine Amortisation (= Tilgung/Rückzahlung) in Form einer Kreditrate. Somit berechnen sich die Zinskosten jeweils immer auf die noch offene Schuld. Wie Sie einen Zins und eine Tilgung ausrechnen, zeigen wir Ihnen in diesem
Beispiel:

Kreditsumme
bzw.
Restschuld
Zinssatz Zinskosten pro
Monatsrate
Amortisation
(=Tilgung/ Rückzahlung pro Monat)
Total pro Monatsrate
30.000 4.7% 117.50 444.53 562.03
29.555.47 4.7% 115.76 446.27 562.03
29.108.20 4.7% 114.01 448.02 562.03

Einen Kredit können Sie auch mit einer Sonderzahlung reduzieren. Durch diese zusätzliche Amortisation reduzieren sich dann die Folgekosten für Sie. Besonders zu Beginn der Kreditlaufzeit lohnt sich das.
Am besten testen Sie das mit unserem Ablöserechner: Dann sehen Sie, wie viel Sie mit einer Sonderzahlung einsparen können.
Jetzt Ablöserechner testen

Was ist der Unterschied zwischen einem Nominalzins und Effektivzins?

Den Nominalzins – auch Sollzins genannt – bezahlen Sie für einen Kredit über eine bestimmte Laufzeit. Dieser Nominalzins entspricht dem Geldbetrag, den Sie der Bank für Ihren Kredit schulden. Von einem Effektivzins spricht die Bank, wenn zum Nominalzins auch Bearbeitungsgebühren der Bank, die Laufzeit Ihres Kredits sowie die Tilgungsraten enthalten sind: Je länger die Kreditlaufzeit ist, umso höher sind die Zinskosten, sofern Sie den Kredit über die gesamte Laufzeit beanspruchen. Eine vorzeitige Kreditrückzahlung reduziert wiederum die gesamten Zinskosten.

Kredit vorzeitig ablösen? Das geht!

Wie hoch ein Zinssatz ist, hängt zudem von diesen Bedingungen ab:

Angebot und Nachfrage: Wie bei allen Gütern auf dem Markt, hängt der
Preis vom Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ab. Bei Krediten bildet der Zinssatz den Preis für das geliehene Geld. Je mehr Kredite auf dem Markt nachgefragt werden, umso eher steigen die Zinsen. Sinkt die Nachfrage nach Krediten, sinken auch die Kreditzinsen.

Bonität und Risikobewertung: Bei der Berechnung eines Zinssatzes spielt
auch Ihre Bonität (= Zahlungsfähigkeit/Kreditwürdigkeit) eine zentrale Rolle. Dazu zählen neben Ihrem Einkommen auch Ihr Zahlungsverhalten: Wer verspätet Rechnungen bezahlt oder noch offene Schulden hat, wird als
grösseres Risiko eingestuft. Entsprechend höher fällt der Zinssatz aus, wenn
Sie einen Kredit beantragen. In der Schweiz ist es üblich, dass solche
Bonitätsinformationen über Sie gesammelt werden. Mehr dazu lesen Sie auf der Seite «Bonitätsbereinigung Schweiz».

Kreditart und Kreditzweck: Der Zinssatz bei zweckgebundenen Krediten ist tiefer als bei freien Krediten: Wenn Sie also einen Autokredit aufnehmen bzw. einen Kredit für eine Immobilie beantragen, dann hat die Bank das Auto bzw. die Immobilie als Sicherheit. So ist sie bei einem Kreditausfall besser geschützt. Ist ein Kredit nicht zweckgebunden, so fehlt diese Sicherheit. Darum kann der Zinssatz bei einem freien Kredit höher ausfallen. Allerdings ist dies nicht bei allen Kreditanbietern der Fall. Darum lohnen sich Zinsvergleiche. Mehr zum Zinsvergleich finden Sie hier.

Wie werden die Zinsen bei der Bank berechnet?

Der Kreditzins einer Bank ist eng mit dem Verlustrisiko verknüpft, das die Bank bei einer Kreditvergabe eingeht. Das heisst: Die Bank will sich mit der Höhe des Kreditzinses für den Fall absichern, dass Sie als Kreditnehmer den Kredit nicht mehr zurückbezahlen können. Darum wägt die Bank das Ausfallrisiko genau ab, indem sie verschiedene Faktoren bei der Zinsberechnung berücksichtigt:

  • Ihr Alter: Für Banken zählen ganz junge Menschen oder Menschen im
    Rentenalter zu grösseren Risiken. Die Kreditvergabe ist darum an höhere
    Hürden und damit an höhere Zinsen geknüpft.
  • Ihr Einkommen: Je mehr Sie verdienen, umso kreditwürdiger sind Sie. Das heisst, Sie profitieren von einem tieferen Zins bei einem Kredit.
  • Ihre Wohndauer am selben Ort: Je länger Sie am selben Ort wohnen, umso tiefer ist der Zins für einen Kredit.
  • Ihre Anstellung beim gleichen Arbeitgeber: Wer ständig den Arbeitgeber wechselt, gilt in den Augen von Kreditinstituten als höheres Risiko. Das beeinflusst letztlich auch die Zinsberechnung.
  • Ihr Zivilstand: Sind Sie ledig, verheiratet, geschieden oder verwitwet? Auch Ihr Zivilstand hat einen Einfluss auf die Zinshöhe.
  • Ihre Wohnsituation: Besitzen Sie Wohneigentum? Dann ist das eine zusätzliche Sicherheit für die Bank. Entsprechend besser sind Ihre Zinskonditionen, als wenn Sie zur Miete wohnen würden.
  • Ihre Aufenthaltsbewilligung: Auch wenn Sie in der Schweiz schon länger wohnhaft sind, erhalten Sie bessere Zinskonditionen als jemand, der erst vor Kurzem in die Schweiz gezogen ist.
  • Ihre Erfahrung bei bisherigen Krediten oder Leasings: Haben Siebisherige Kredite oder Leasings immer pünktlich und zufriedenstellend zurückbezahlt? Dann haben Sie gute Chancen, dass die Bank Ihnen tiefe Zinsen berechnet.

Fazit: Grundsätzlich lässt sich festhalten: Je stabiler Ihre Lebenslage ist, umso höher ist damit auch die Sicherheit der Bank. Dies wiederum führt zu einem tieferen Zins. Und weil die Zinsen von Bank zu Bank stark variieren, lohnt sich auf jeden Fall ein Zinsvergleich.

Wie berechne ich Zinsen pro Tag?

Eine Zinsberechnung nach Tagen, Wochen oder Monaten erfolgt beispielsweise bei
kurzen Laufzeiten oder Restlaufzeiten eines Kredits. Um die Zinsen pro Tag zu
berechnen, müssen Sie die Kreditsumme mit der Zinszahl und der Anzahl Tage
multiplizieren. Das Resultat teilen Sie dann durch 100 ⋅ 360. Bei einem Kredit von 10’000 Franken (Variable K), einem Zinssatz von 4,7 % (Variable p) und einer Restlaufzeit von 85 Tagen (Variable t) sieht die Grundformel für die anfallenden Zinsen (Variable Z) wie folgt aus:
K ⋅ p ⋅ t
Z = —————————
100 ⋅ 360
Setzen Sie nun die einzelnen Variablen gemäss obigem Beispiel in die Formel ein, ergeben sich diese Zinsen, die noch anfallen:

10’000 Franken (K) ⋅ 4,7 (p) ⋅ 85 (t) 3’995’000
Anfallende Zinsen (Z) = ——————————————————————————
—— = —————————— 100 ⋅ 360 36’000

Anfallende Zinsen (Z) = 110.97 Franken für die verbleibenden 85 Tage

Wie viel Prozent Zinsen zahlt man für einen Kredit?

In der Schweiz zahlen Sie aktuell für Kredite Zinsen zwischen 3,5 und 9,95 Prozent. Wie viel Prozent Zinsen Sie tatsächlich für einen Kredit bezahlen, hängt von mehreren Kriterien ab:

Angebot und Nachfrage: Gibt es viele Menschen, die einen Kredit
beantragen möchten, steigen die Zinssätze.
Einkommen, Aufenthalts-, Wohn- und Anstellungsdauer, Alter: Je besser
Ihr Einkommen ist, desto weniger Prozent Zinsen bezahlen Sie für einen
Kredit. Dies gilt auch für Ihre Aufenthalts-, Wohn- und Anstellungsdauer: Je
länger Sie am selben Ort wohnen bzw. schon länger in der Schweiz und beim selben Arbeitgeber angestellt sind, umso weniger Prozent Zinsen zahlen Sie. Jüngere Menschen und Menschen im Pensionsalter gelten für Banken als grössere Risiken und bezahlen darum mehr Prozent Zinsen.
Zivilstand, Wohneigentum und Bonität: Wie viel Prozent Zinsen Sie zahlen, hängt zudem davon ab, ob Sie ledig, verheiratet, geschieden oder verwitwet sind. Ausserdem spielt das Wohneigentum eine Rolle: Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, bezahlt in der Regel weniger Prozent Zinsen bei einem Kredit. Und zu guter Letzt: Wer seine Rechnungen immer rechtzeitig bezahlt und damit über eine gute Bonität (= Zahlungsfähigkeit/Kreditwürdigkeit) verfügt, bezahlt ebenfalls weniger Prozent Zinsen bei einem Kredit. Damit Sie einen Kredit erhalten, der für Sie passt, lohnt sich ein Kreditzinsvergleich. Machen Sie mal einen Zinsvergleich, damit Sie wissen, wie viel Prozent Zinsen Sie zahlen müssen.

Wenn Sie eine Kreditberatung brauchen, zögern Sie nicht, uns anzurufen oder anzuschreiben: +41 44 244 34 00, info(@)credxperts.ch.

Lohnt es sich, eine längere Laufzeit bei einem Kredit zu wählen?

Die Laufzeit legen Sie zusammen mit der Bank vor dem Vertragsbeginn fest. Diese ist jedoch als maximale Laufzeit zu verstehen. Denn einen Kredit können Sie jederzeit zurückbezahlen. Bei einer vorzeitigen Rückzahlung – auch Amortisation oder Tilgung genannt – entfallen die restlichen Zinskosten. Daher lohnt es sich durchaus, eine längere Laufzeit zu wählen. Damit halten Sie die monatliche Kreditrate tief und bleiben so auch flexibler bei der Rückzahlung. Denn Sie können jederzeit freiwillig mehr zurückzahlen. Die Kreditraten lassen sich jedoch erst mit einer Vertragsanpassung senken. Dies wiederum erfordert eine erneute
Kreditprüfung. Wie die vorzeitige Kreditrückzahlung (Kreditablösung) in der Schweiz geregelt ist, lesen Sie im Konsumkreditgesetz (KKG).

Mit diesem Vorgehen vermeiden Sie zukünftige Zahlungsschwierigkeiten und einen damit verbundenen negativen Code in der Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK).